Historisches

Heiliggeistkirche

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Heiliggeistkirche und Christoffeltor, um 1813
Zwischen den Toren, um 1705

Die Heiliggeistkirche wurde durch den Stadtbaumeister Niklaus Schiltknecht erbaut und im Jahr 1729 eingeweiht. Sie steht dort, wo vorher die sogenannte Spitalkirche stand. Diese wiederum gehörte zu einem Mönchsorden: Im Jahr 1228 liess sich der «Orden zum Heiligen Geist» in Bern nieder. Er unterhielt u.a. ein Spital (den «Spittel») für Arme und Kranke sowie eine Kirche. Bis ins Jahr 1726: Dann nämlich wurde die Spitalkirche abgerissen; in die neue Kirche, die jetzige Heiliggeistkirche, wurden Teile des Gestühls sowie die Stundenglocke, die aus dem Jahr 1596 stammt, übernommen.

Die Heiliggeistkirche gilt als eine der schönsten reformierten Barockkirchen der Schweiz. Sie ist reichlich ausgestattet. Im Innern dominieren die vierzehn Sandsteinsäulen sowie die freistehende Kanzel im Nordteil des Mittelschiffes.

In den Jahren 1829 bis 1830 war der Dichter Jeremias Gotthelf als Vikar an der Heiliggeistkirche tätig.

Historische Notizen
Wissenswertes über die Geschichte der Heiliggeistkirche von 1228 an bis heute finden Sie in den Historischen Notizen zur Heiliggeistkirche und zum Heiliggeistspital.

Kunsthistorische Führungen
Unter dem Titel «Von Säulen und Seelen» bietet die «offene kirche» jeden letzten Mittwoch im Monat um 17.00 Uhr eine halbstündige, kunsthistorische Führung durch die Heiliggeistkirche an, mit Blick zurück und in die Gegenwart. Besammlung beim Kircheneingang. Anfragen für private Führungen bitte an: Pfr. Hansueli Egli, Tel. 031 972 66 44, E-Mail
oder Annelise Willen, Historikerin, Tel. 370 71 12, E-Mail